Koloniale Gewalt im langen 20. Jahrhundert

Wie eskaliert koloniale Gewalt? Welche Rolle spielen Emotionen, Feindbilder, Akteursgruppen und strukturelle Bedingungen? Der Kurs untersucht anhand kolonialer Konflikte von Kuba und Deutsch-Südwestafrika bis Angola und der Westsahara, wie Gewalt in den Kolonien des 20. Jahrhunderts entgrenzt worden ist – und ob der Genozid-Begriff hilfreich ist. Wir betrachten nicht nur militärische Dynamiken, sondern auch Biografien zentraler Akteure und weitere Faktoren, die Eskalationsprozesse prägen. Neu zugängliche Quellen und aktuelle Konfliktlinien zeigen, wie relevant diese Fragen bis heute sind.

Kursstart
Di 21.04.2026 19:00
3 x
Kursleitung
Matthias Häussler, Andreas Stucki
Preis
Standard 95.00
Kursort

Universität Zürich-Zentrum
Rämistr. 71
8006 Zürich