Stempel & Etikett: Forschung nach der Herkunft von Bildern und Objekten
Welche Fragen stellen sich der Winterthurer Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte SKKG hinsichtlich der Herkunft ihrer Bestände? Erfahren Sie es bei einer Begehung vor Ort.
Geschichte von Kulturgütern ist immer auch verbunden mit der Geschichte der zeitweiligen Eigentümer. Damit befasst sich die Provenienzforschung. So umfasste der Kunstraub des NS-Regimes neben anderen Unrechtskontexten die systematische Enteignung von Kunstwerken aus dem Besitz von jüdischen Sammlern. Tausende dieser Werke wechselten vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg die Hand, gingen verloren und ihre Geschichten gerieten in Vergessenheit. Die Stiftung für Kunst, Kultur und Geschichte, begründet vom Winterthurer Bruno Stefanini, untersucht ihre Sammlung seit 2022 in einem gross angelegten Projekt auf Werke hin, bei denen es sich um NS-verfolgungsbedingten Verlust handeln könnte.
Vor Ort erleben Sie, welche Fragen sich stellen: Spuren sichern, knobeln – welche Geschichten stehen hinter den Objekten?
Max. Teilnehmendenzahl: 20
Laura Studer und Ylva Meyer, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen Provenienzforschung, SKKG