Demokratisierung nach Diktatur und Kolonialismus
Mehr als drei Jahrzehnte nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Blocks ist deutlich geworden, dass die ehemaligen kolonisierte Nationen wie Estland, Georgien, Moldau und Ukraine sowie besetzte Staaten wie die Tschechische Republik, die Mongolei, Polen und die Slowakei – bei der Demokratisierung wesentlich erfolgreicher waren als die Russländische Föderation. Tatsächlich ist die Russländische Föderation heute einer der am wenigsten demokratischen Orte des ehemaligen Sowjetimperiums. Was lässt sich aus dieser historischen Entwicklung über die Dynamiken autoritärer Regime und demokratischer Transformationen lernen?