ANTIFEMINISTISCHER BACKLASH UND RECHTSRUCK IN EUROPA
In Zeiten des politischen Rechtsrucks in Europa betrachten wir den Zusammenhang zwischen antifeministischen Bewegungen und der Gefährdung der Demokratie.
Die Idee der Gleichstellung von Frauen und Männern ist wieder vermehrt unter Druck geraten, in Europa, den USA und vielen anderen Ländern. Rechtsaussen-Parteien, aber auch gewählte Regierungen zweifeln Frauenrechte an und schränken diese ein. Wie lassen sich diese Rückschritte erklären und in welchem Zusammenhang stehen sie zur aktuellen Gefährdung der Demokratie?
Rechtsradikale Parteien versuchen, überkommene Geschlechterrollen zu stärken. Sie benutzen dazu auch Frauenrechte, um ihre migrationskritischen Positionen zu rechtfertigen.
Wen sprechen antifeministische Strömungen an und warum werden sie auch von manchen Frauen mitgetragen. Ausserdem soll es um mögliche Gegenstrategien gehen. Wie können Fortschritte in der Gleichstellung erreicht und die Demokratie gestärkt werden?
Magdalena Breyer, Politologin, Universität Basel