Kolonialgeschichte Südamerikas
Südamerika mit seinen 13 Ländern und den etwa 420 Millionen Menschen hat kulturell ganz unterschiedliche Wurzeln. Die Kultur der Azteken, Mayas und der Indios wurden zu Beginn der Kolonialzeit im 15 Jahrhundert durch die spanische und portugiesische, d.h. somit auch durch die christlich-europäische Kultur überlagert. Im 19. Jahrhundert begann die Befreiung von den europäischen Kolonialmächten und daraus entstanden die heutigen Nationalstatten Südamerikas. Damit begann aber auch der lange und z.T. sehr schmerzhafte Weg zwischen (Militär-) Diktatur und Demokratie oder zwischen Sozialismus/Kommunismus und wirtschaftlichem Liberalismus, der bis in unsere heutige Zeit andauert.
Wir gehen während den drei Abenden den historischen Spuren der alten Kulturen nach, wir hinterfragen die kolonialen Herrschaften der Europäer, wir suchen nach Erklärungen für die Probleme dieser Staaten und Gesellschaften und schauen uns einzelne politische, militärische und kirchliche Führer genau an, die in diesen Ländern zum Teil über lange Zeit die Geschichte bestimmt und geprägt haben.